Leben eben



In den letzten Wochen bin ich kaum zum Schreiben gekommen. Es war das pure Leben, dass mich daran gehindert hat.
Emil besucht seit dieser Woche sein neues Montessori Kinderhaus und es könnte nicht schöner sein, es fühlt sich für alle so richtig und gut an. Nur Oskar vermisst seinen großen Bruder ziemlich sehr. Noch ein paar wenige Monate und es wird auch für ihn soweit sein, dass er in diese wunderbare Einrichtung gehen darf.

Die letzten drei Monate mit beiden Jungs Zuhause waren so schön, so intensiv und auch so anstrengend. Dennoch habe ich diese Zeit mit meinen Jungs so unendlich genossen, denn ich wusste ja, bald werden sie einen ganz neuen Alltag im Kinderhaus erleben dürfen, ohne mich.
Die Zeit mit unseren Kindern ist mir so unglaublich kostbar, dass der Blog hinten anstehen musste und wir einfach das Leben zusammen genossen haben.






Ob gemütlich Zuhause, auf unserem wild wachsenden Balkon oder unterwegs in der freien Natur. Immer gemeinsam und immer bestimmt von unseren Jungs.
Vor allem die Zeit zu viert ist für uns leider selten und dadurch umso kostbarer. Intensive Familienzeit ist das Schönste.
Aber auch auf dem Weg zum Einkaufen lassen sich wunderbare Momente der Neugier und Konzentration einfangen, wenn man sie zulässt. Kein Zeitdruck, keine festen Termine, keine unnötigen Unterbrechungen der Jungs in ihrem Tun und in ihren Bedürfnissen.




Die Eingewöhnung von Emil verlief absolut ohne jegliche Komplikation (ganz anders im Vergleich zu seinem ersten Kindergarten) - er wird dort so liebevoll aufgenommen und darf dennoch so frei sein.
Ich bin so unendlich dankbar für diese wunderbare Einrichtung und nun werden Oskar und ich einen neuen Tagesablauf finden, bevor sich auch für ihn alles wieder ändert.

Aber wie heißt es so schön: Leben ist Veränderung.


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