Ein Garten in der Stadt



Wir lieben unseren Balkon, unser kleines Fleckchen Grün mitten in der Großstadt. Gemeinsam mit Sonne und ausreichend Blumenerde haben wir es geschafft so einiges zum Wachsen und Erblühen zu bringen - mehr als zunächst vermutet. 
Es ist eine schöne Erfahrung für die Jungs, dass Essen eben nicht nur in den Marktständen oder den Regalen im Supermarkt zu finden ist. Die Tatsache, dass es doch ganz schön lange dauern kann bis man so ein Radieschen endlich essen kann, pflanzt ein ganz neues Bewusstsein für unsere Lebensmittel in ihre Herzen. 
Zudem ist es mehr als eine wahre Freude, Emils übergroße Augen am Morgen zu sehen, wenn er wieder eine reife Erdbeere oder eine Gurke zum Ernten entdeckt hat.






Mit schmutzigen Händen, rotzverschmierter Nase und immer eine Sprühflasche oder eine Gießkanne in den Händen - so sah man Emil Tag für Tag sich mit seinen Pflänzchen vergnügen. Samen aussäen und sich über das kleinste Blättchen erfreuen. Kleine Pflänzchen in die Erde pflanzen, sie gießen und für sie Sorge tragen. 
Größte Glücksgefühle beim Ernten und Naschen von Erdbeeren und kleinen Naschmöhren. Größtmögliche Vielfalt und neue spannende Aufgaben für unsere bescheidenen Möglichkeiten auf kleinstem Raum.






Wir hatten Raum für Experimente mit Löwenzahn oder besser "ganz dicke Pusteblumen" und mittlerweile überragen die meisten Pflanzen Emil schon bei weitem und er ist schwer beeindruckt, wie aus den kleinen Samen, die er vor ein paar Monaten in die Erde gelegt hat nun solch große Pflanzen geworden sind.
Unser wild vor sich hin wachsender Balkongarten bietet nicht mehr nur eine kleine Nascherei für zwischendurch sondern ermöglicht uns schon ab und einen stattlichen Salat zum Abendessen - es schmeckt natürlich auch viel besser, wenn man die Nahrung selbst herangezogen hat.





Die ein oder andere Pflanze genießt besondere Aufmerksamkeit von Oskar, der hin und wieder mal ein Blatt abrupft. Nächstes Jahr werden dann zwei kleine Gärtner unseren Balkongarten hegen und pflegen - was für ein schönes Bild vor meinem geistigen Auge.
Doch bis dahin warten wir darauf, dass endlich die Tomaten reif werden.

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen